Auf Bitten unserer Fraktion und der SPD haben wir am 13. April 2016 eine aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag durchgeführt. Die Enthüllung über versteckte Gelder in Panama geben schließlich Anlass dazu, einmal deutlich zu machen, was die Regierungskoalition in diesem Bereich schon geleistet hat und was noch zu leisten ist. Der Titel der Debatte lautete: "Mehr Transparenz bei Steueroasen und Briefkastenfirmen durch international abgestimmtes Vorgehen durchsetzen". Sie können neben meiner Rede hier auch das gesamte Protokoll der Sitzung lesen.  

 

Am Donnerstag, den 17. März 2016 haben wir im Deutschen Bundestag erneut über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Abschlussprüfungsreformgesetz (AReG) debatiert. Die Änderungen betreffen vor allem Unternehmen der Privatwirtschaft und deren Abschlussprüfer. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um in im Plenum erneut für Zustimmung für diesen Gesetzentwurf zu werben. Wer meine Rede verpasst hat, kann diese hier noch einmal nachverfolgen oder auch das Protokoll lesen. Umfassende Informationen zum AReG sowie sämtliche Stellungnahmen von Verbänden und Unternehmen sind übrigens ebenfalls auf meiner Homepage auf der Seite „Gesetzesvorhaben" zusammengefasst.

Im Deutschen Bundestag haben wir am Donnerstag, den 18. Februar über den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beraten. Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses lesen Sie hier. Mit der Neuregelung nehmen wir Unternehmen die Last, aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase unrealistisch hohe Summen in ihren Bilanzen zurückstellen zu müssen, um für die Rente ihrer derzeitigen Arbeitnehmer vorzusorgen. Wer meine Rede lieber nachlesen möchte, kann dies im Protokoll der 155. Sitzung tun. Weitere Stellungnahmen der Verbände sowie meine öffentlichen Äußerungen finden Sie hier auf meiner Homepage unter: Pensionsrückstellungen - § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB.

 

Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Insolvenzanfechtung wird ein wichtiges Anliegen der Union umgesetzt. Der Bundestag hat am 15. Januar 2016 darüber in erster Lesung beraten. In meiner Rede stelle ich klar, dass ich die Regelungen zur Insolvenzanfechtung im Grundsatz richtig finde. Sie dienen schließlich der Verwirklichung des Gläubigerschutzes und haben deshalb eine hohe ordnungspolitische Bedeutung. In einem zentralen Punkt sind die Regelungen aber zu Recht auf Kritik gestoßen. Dabei geht es um die sogenannte Vorsatzanfechtung. Denn das kann für Gläubiger bedeuten, dass sie ziemlich überraschend mit Rückforderungen konfrontiert werden. Das wollen wir ändern.  

 

Am 12. November 2015 haben wir im Deutschen Bundestag das Gesetz zur Änderung des Aktiengesetzes (Aktienrechtsnovelle 2014) verabschiedet. Damit soll die aktienrechtliche Praxis in verschiedenen Punkten erleichtert werden. Ich habe dazu im Plenum gesprochen. Hören Sie selbst.

 

Im Deutschen Bundestag haben wir am 1. Oktober 2015 über den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung einer europäischen Richtlinie beraten. Das Gesetz trägt den sperrigen Namen: "Gesetz zur Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie". Das Gesetz regelt auch, wie Anleger im Delisting-Fall entschädigt werden – also was Anleger für ihre Aktien noch bekommen, wenn sich ein Unternehmen von der Börse zurückzieht. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Höhe der Abfindung berechnet. Wichtige Neuerung: Ein Unternehmen kann sich von der Börse zurückziehen und - soweit der Börsenkurs korrekt zustande gekommen ist - die Anleger gemäß dem Börsenkurs abfinden. Hat das Unternehmen jedoch in der Vergangenheit falsche Informationen veröffentlicht, die den Börsenkurs beeinträchtig haben, dürfen Anleger auf eine andere Berechnung der Abfindungshöhe klagen. Ein wichtiger Beitrag zum Anlegerschutz!