Das Gespräch mit den Bürgern ist für Politiker unabdingbar. Egal, wo ich in Köln unterwegs bin: Ich habe immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Anregungen der Bürger. Aber nicht jeder mag sein Anliegen auf der Straße oder während einer Diskussionsrunde loswerden. Deshalb biete ich in den kommenden Wochen wieder einige Einzelgespräche an.

Die nächste Bürgersprechstunde findet am 9. März von 18.30 bis 19.30 Uhr im Früh-Veedel-Restaurant "Im Höfchen" statt. Die genaue Adresse lautet: Braugasse 14h, 50859 Köln-Lövenich. Die nächste Runde startet am 5. April um 19.00 Uhr im Restaurant „Die Eule“ in der Alteburger Straße 299.

Wenn Sie einen dieser Termine wahrnehmen wollen, melden Sie sich doch bitte vorher telefonisch an unter der 030/227-77830.

Mich wundert, mich welchem Nachdruck manche Kölner Unternehmen öffentliche Investitionen in einen schrumpfenden Markt fordern. Es wäre spannend zu wissen, ob sich diejenigen, die sich für den Ausbau des Hafens mit öffentlichen Geldern einsetzen, auch bereits wären, hier mit eigenem Geld ins Risiko zu gehen. Denn das wäre eigentlich die logische Konsequenz ihrer Position.

Diese Meinung habe ich auch in einer aktuellen Presse-Information vertreten. 

Der Haushaltsausschuss hat soeben 116.000 Euro für die Restaurierung des Bahnhofs Belvedere und des Colonia-Hauses mit dem Millowitsch-Theater bewilligt. Schön, dass sich der Einsatz für den Erhalt dieser zwei Kulturdenkmäler gelohnt hat. Und besonders freue ich mich natürlich, dass diese zwei Kulturgüter auch noch aus meinem Wahlkreis sind. Meinen Glückwunsch und Dank an alle, die daran mitgewirkt haben - ein wahrer Gewinn für Kölns Kultur!

Die Meldung, von einem Leck in einer unterirdischen Leitung des Wesselinger Kunststoffherstellers Lyondellbasell macht mir Sorgen! Im Kölner Süden soll deshalb eine noch unbekannte Menge Rohbenzin ins Erdreich geflossen sein. Noch haben wir keine Informationen darüber, ob die ausgetretene Menge schädlich für die Gesundheit ist; dieser erneute Zwischenfall an der südlichen Stadtgrenze beunruhigt mich dennoch. Er zeigt, eine noch engmaschigere Überwachung alter Leitungen ist nicht nur sinnvoll, sondern dringend erforderlich! Ansonsten wird die Gesundheit der Kölner Bürgerinnen und Bürger unnötig aufs Spiel gesetzt.

21 koptische Christen wurden in Libyen von einem Ableger des IS grausam ermordet. Am Sonntag fand im Gedenken daran eine Kundgebung der St. Georgs Initiative für Soziales und Kulturelles und orthodoxer Kirchengemeinden auf der Kölner Domplatte statt.

Für meine Fraktion habe ich klargestellt, dass wir uns nachdrücklich für Religionsfreiheit - gerade auch im Nahen Osten und in Nordafrika - einsetzen, dass wir aber andererseits vorsichtig sein müssen, uns nicht von den bewusst medienwirksam inszenierten Morden der IS provozieren zu lassen.

Wir beteten danach gemeinsam das Vaterunser. Ein starkes Zeichen, gesetzt von Menschen aller Herkunft. Besonders gefreut habe ich mich über die vielen jungen Leute, die gekommen waren und ihre Anteilnahme zeigten. Ein paar Bilder sind auf meiner Facebookseite zu sehen.

Aufgrund von formalen Fehlern beim Planfeststellungsverfahren darf der Godorfer Hafen vorerst nicht ausgebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte am Donnerstag, dem 19.2.2015 Urteile anderer Gerichte. Die Pressemitteilung zum Urteil lesen Sie auf der Homepage des Bundesverwaltungsgerichts. Gegner der Hafenerweiterung hatten 2009 die von der Bezirksregierung erteilte Planfeststellung wegen formaler Fehler erfolgreich angefochten. Die Richter des VG Kölns befanden, dass die Genehmigung nicht für das gesamte Ausbauprojekt gelte, sondern nur für den Bau des Hafenbeckens. Seitdem ruht der Bau. Das Oberverwaltungsgericht NRW in Münster bestätigte 2010 das Urteil. Danach hatte die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) beim Bundesverwaltungsgericht Revision beantragt. Ich habe das Urteil begrüßt. Meine Pressemitteilung dazu lesen Sie hier