Erneut haben mir die Wählerinnen und Wähler im Kölner Süden und Westen ihr Vertrauen ausgesprochen. Für weitere vier Jahre bin ich ihr direkt gewählter Abgeordnete in Berlin. Welche Ziele ich dort habe, lesen Sie in diesem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Gemeinsam mit meinem ganzen Kölner Team und vielen engagierten CDU-Mitgliedern konnte ich genügend Wählerinnen und Wähler überzeugen, dass die CDU und ich Vertrauen verdienen. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich. Und ich werde alles dafür tun, dieses Vertrauen nicht zu verspielen. Wie der Wahlsonntag für mich verlief, berichteten der Kölner Stadt-Anzeiger in einem Live-Ticker und der Kölner Express. Auch die Kölnische Rundschau berichtete und schrieb von einem "stummen Entsetzen" bei der CDU über das Wahlergebnis.

 

Wer macht das Rennen? Diese Frage stellt der Kölner "Express" mit Blick auf die Bundestagswahl am Sonntag. Um den Lesern bei Ihrer Entscheidung etwas unter die Arme zu greifen, hat die Zeitung die Direktkandidaten auch in meinem Wahlkreis (Köln II) vorgestellt und analysiert, was sie bisher geleistet haben. Eine Bilanz, die sich für mich persönlich sehen lassen kann. Hier der Link zu dem Artikel im Express.

Jetzt, in der heißen Phase des Wahlkampfes, diskutiere ich beinahe täglich meine politischen Standpunkten mit meinen Mitbewerbern um den Wahlkreis Köln II, aber auch mit Ihnen, den Bürgern. Wie eine solche öffentliche Podiumsdiskussion abläuft können Sie hier im Magazin "Meine Südstadt" sehr schön neutral nachlesen. Vielleicht haben Sie ja auch noch Lust, mir und den anderen Bewerbern um einen Platz im Deutschen Bundestag Fragen zu stellen. 

Mit Statements für die Presse ist es ja immer so eine Sache: Man möchte so viel sagen und der Artikel hat eben nur eine begrenzte Anzahl Zeilen. Deshalb in Ergänzung zu meinem Zitat im Kölner Stadt-Anzeiger zum Thema „Woelki geißelt Flüchtlingspolitik“, hier zum Nachlesen die gesamte Argumentation, die ich Joachim Frank als Autor des Textes geschickt hatte:

"Ich muss in dieser Flüchtlingskrise nichts schön reden und ich stimme Woelki zu, wenn er davor warnt, die noch immer andauernde Flüchtlingskrise zu verdrängen, nur weil kaum noch Flüchtlinge in Deutschland ankommen.  Aber es ist unbestritten, dass die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei einen entscheidenden Wendepunkt in der Krise markieren und damit die ungesteuerte Migration sowie das massenhafte Menschensterben im Mittelmeer eingedämmt werden konnten. Es war also eine Entscheidung, die auch aus humanitären Gründen getroffen wurde. Wir haben dadurch für Schutzbedürftige einen legalen Weg geschaffen, nach Europa zu kommen. Zudem bekommt die Türkei finanzielle Mittel für die Flüchtlingslager, wodurch die Gesundheitsversorgung sowie die Bildungschancen der etwa 900.000 Flüchtlingskinder vor Ort verbessert werden. Sicher entspricht die Lage vor Ort nicht den deutschen Standards, aber das trifft - leider - für viele Milliarden Menschen auf dieser Welt zu, die wir deshalb - ebenfalls leider - gleichwohl nicht alle bei uns aufnehmen und integrieren können.

Deshalb gilt: Die ungesteuerte Migration über das Mittelmeer muss dringend weiter eingedämmt werden. Dort sterben die Menschen! Um das zu verhindern, müssen wir stärker mit unseren Nachbarn in Nordafrika zusammenarbeiten. Die Bewältigung der Migrationslage kann sich geografisch nicht auf die EU und dort insbesondere auf die italienischen Küsten bechränken. Die Migrationskrise muss zu aller erst in Afrika gelöst werden, wo ihre Ursachen liegen und wo wirtschaftliche, ökologische und humanitäre Gründe zu Migration führen.

Ja, wir müssen uns um die Migranten kümmern, die derzeit in Libyen sind und noch immer kommen. Daher müssen wir mit Hilfe von IOM und UNHCR die Verhältnisse verbessern, in denen Migranten untergebracht sind. Diese katastrophalen Bedingungen müssen beendet werden. Diese Menschen können aber auch nicht in Libyen bleiben. Vielmehr müssen wir die Rückkehr in die Herkunftsländer erreichen und die Herkunftsländer dabei unterstützen, ihnen in ihren Ländern eine Perspektive zu geben.

Die Hotspots helfen Flüchtlingen, nicht in die Hände von kriminellen Schleusern zu fallen, ohne aber die Möglichkeit eines Asyls in der EU in Frage zu stellen."

 

Gerade jetzt in der heißen Wahlkampf-Phase nehme ich - wie die anderen Kölner Kandidaten für die Bundestagswahl auch - an zahlreichen Podiumsdiskussionen teil. Ich bemühe mich dabei immer, sachlich zu bleiben und mich auch dann nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, wenn ein Großteil des Publikums anderer Meinung ist als ich. Das gehört zum demokratischen Diskurs dazu. Schön, wenn diese Sachlichkeit von den Zuschauern und Fragestellern geschätzt wird – wie hier an der Kaiserin-Augusta-Schule in der Kölner Südstadt: http://www.rundschau-online.de/region/koeln/bundestagswahl-koelner-schueler-diskutierten-mit-kandidaten-28369556