Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland hat vergangene Woche formell seinen Austritt aus der EU erklärt. Und weil es so einen Austritt in der Geschichte der Europäischen Staatengemeinschaft noch nie gegeben hat, werden die Verhandlungen darüber langwierig und schwierig werden – so viel ist sicher. Ich habe am 16. März in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung darauf hingewiesen, dass „auch nach dem Brexit London weiter für EU-Schulden haften muss“. Die britische Regierung sieht
das naturgemäß anders, aber erst wenn KLarheit darüber herrscht, kann über weitere Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich nachgedacht werden. Das habe ich auch der Financial Times gesagt, die einen Artikel mit dem Titel "Angela Merkel toughens her position on Brexit" veröffentlich haben. Der Artikel ist online – allerdings nur gegen Bezahlung – zu lesen.