Im Interview mit dem Domradio erkläre ich, warum sich 60 Bundestagsabgeordnete auf meine Initiative hin einem Aufruf aus dem Europäischen Parlament angeschlossen haben, in dem wir das Recht auf Religionsfreiheit weltweit offen einfordern. Die Freiheit seine Religion auszuleben oder auch keinem Glauben anzuhängen ist ein zentrales Menschenrecht. Wird dieses Menschenrecht nicht ernst genommen oder gar bewusst unterdrückt, droht Unruhe in einem Land. Hundertausende Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sind der sichtbare Beweis dafür. Wollen wir den Menschen vor Ort in ihren Heimatländern helfen, müssen wir das Recht auf Religionsfreiheit in diesen Regionen stärken. Einen toleranten Umgang mit Religion kann man durchaus lernen.

Nachzulesen ist das Interview auf der Seite Domradio.de.   

Hier ein britischer Blick auf den deutschen Umgang mit den Flüchtlingen‬ samt meiner Antwort auf die Frage: Können wir mehr Solidarität und Aufnahmebereitschaft von den Briten erwarten? Der Beitrag aus der morgendlichen BBC Nachrichtensendung Today startet bei 1:35:10.

Wenn wir den anhaltenden Flüchtlingsstrom bewältigen wollen, braucht es eine gemeinsame, eine europäische Lösung!

Dazu gehören:
1. Ein gemeinsames Asylrecht, das allen EU-Staaten eine einheitliche europäische Definition der Asylgründe liefert.

2. Eine verbindliche Quote, die jedem einzelnen EU-Staat die Aufnahme von Schutzbedürftigen in einem bestimmten Umfang vorschreibt.

3. Eine Angleichung der hohen deutschen Sozialleistungen an geltendes Asylrecht in den restlichen EU-Mitgliedstaaten, um falsche Anreize zu vermeiden.

Inzwischen soll angeblich jeder zweite Deutsche digitale Spiele spielen und der US-amerikanische ‪Electronic Arts hat seinen deutschen Sitz auch noch bei mir im Wahlkreis. Genug Gründe, mal einen Blick hinter die Kulissen der Computer‬- und‪ ‎Videospielindustrie‬ zu werfen. Schließlich beschäftigt man sich in der Welt der Spiele auch mit ganz realen Herausforderungen wie der ‎Nachwuchsförderung‬ oder dem ‪‎Investitionsklima‬. Ein Bericht über meinen Besuch ist im Fachmagazin ‪‎GamesMarkt‬ und dem Blog für digitale Spielkultur von Electronic Arts zu lesen.

Der Energieanbieter EnBW "ächzt unter Niedrigzins", schreibt die Stuttgarter Zeitung heute und berichtet in ihrem Online-Artikel, dass der Konzern "mit zunehmender Sorge" auf die sinkenden Zinsen schaue. Denn "diese wirkten sich negativ auf die Rückstellungen für Pensionen aus - und damit auf die Verschuldung des Unternehmens. Das wiederum könnte Invesitionen bremsen. Die Unionsfraktion hat den dringenden Handlungsbedarf längst erkannt. Noch vor der Sommerpause haben wir im Bundestag einen Antrag für eine angemessene Neuregelung beschlossen. In einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Rechtspolitischen Sprecherin der Unions-Fraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker, sagte ich damals: "Bisher wird der Abzinsungszinssatz als Durchschnitt der Marktzinsen der vergangenen sieben Geschäftsjahre berechnet. Es zeigt sich, dass dieser Zeitraum zu kurz ist, um in der aktuellen Marktsituation einen angemessenen Glättungseffekt zu erzeugen. Es liegt daher nahe, den Berechnungszeitraum deutlich zu verlängern."

Die Abstimmung im Deutschen Bundestag über das sogenannte dritte Hilfspaket wird nicht nur in Deutschland heiß diskutiert. Auch die BBC berichtete am 18. August 2015 um 22 Uhr auf Radio 4 in ihrem Programm "The World Tonight" über die unterschiedlichen Meinungen innerhalb der Union. Ab Minute 33 erkläre ich in einem rund zehnminütigen Inteview, warum ich voraussichtlich gegen das Hilfspaket stimmen werde. Auf die Frage der Moderatorin, ob ich mit diesem Abstimmungsverhalten nicht die Position von Kanzlerin Merkel gefährden würde, habe ich erwidert, dass ich der Meinung sei, gerade mit meiner klaren Haltung die Position der CDU und damit unserer Kanzlerin zu stärken. Finanzielle Hilfe seitens der Europäischen Union erfoldert eben klare Zusagen seitens Griechenland. Das zugesagte Reformprogramm ist in der Tat sehr ehrgeizig, ob es aber mit Blick auf drohende Neuwahlen in Griechenland auch tatsächlich umgesetzt wird, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt für mich fraglich.

Anlässlich der Abstimmung des Deutschen Bundestages über das Hilfsprogramm für Griechenland, habe ich dem Moderator Jascha Habeck von hr-iNFO ein Interview gegeben. Auf seine Frage, warum ich nach langem Überlegen bei diesem "dritten Hilfspaket" mit Nein stimmen werde, habe ich ihm geantwortet: "An den zentralen Voraussetzungen, die ja schon für die Aufnahme der Verhandlungen eine Rolle gespielt haben, hat sich nichts geändert. Es geht um einen Rettungsmechanismus nach dem sogenannten ESM-Vertrag und der setzt voraus, dass die Eurozone als Ganzes gefährdet ist, es ist aber nach allen Erkenntnissen, die wir haben nur Griechenland gefährdet und deshalb könnten eigentlich Mittel aus diesem Fonds nicht genommen werden."  

Hören Sie das gesamte Interview hier. (Copyright by hr-iNFO)