Nach der Konstituierung des Deutschen Bundestages habe ich in einem Interview mit dem Kölner Domradio erzählt, wie ich künftig mit meinen neuen Abgeordneten-Kollegen umgehen werde. Wichtiger sind aber die Inhalte, über die wir beraten werden. Im Bereich der Religionsfreiheit habe ich da bereits eine klare Forderung formuliert. Welche das ist, lesen Sie hier auf Domradio.de.

Innerhalb der Bundestagsfraktion haben sich Gesprächskreise gebildet, in denen wir Abgeordnete uns regelmäßig treffen, um das christliche Profil unserer Partei zu schärfen. Der "Stephanuskreis", dem ich seit 2014 vorsitze, ist einer davon. Die Tagespost stellt ihn hier kurz vor.

Mit dem Domradio habe ich heute morgen über die Zukunft des Christentums in Europa gesprochen und erklärt, warum ich die Entchristlichung unserer Gesellschaft kritisch sehe, nicht aber eine Islamisierung fürchte. Nachzulesen ist das Interview auf Domradio.de.

Seit vier Jahren leite ich den Stephanuskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag und beschäftige mich dort intensiv mit den Themen Religionsfreiheit und Christenverfolgung. Im Interview mit Katholisch.de ziehe ich Bilanz, spreche über die Situation der Christen in Nahost, die Herausforderungen durch muslimische Flüchtlinge und das religiöse Klima in Deutschland.

"Wir müssen dafür kämpfen, dass unser Verständnis der Religionsfreiheit Vorbildcharakter hat." Das und mehr habe ich am Montagmorgen im Deutschlandfunk anlässlich der Anschläge auf die christlich-koptische Minderheit in Ägypten gesagt. Zu hören und zu lesen ist das Interview hier. Gleichzeitig warten einige Hundert Kopten in Deutschland darauf, dass sie hier als Flüchtlinge anerkannt werden und bleiben dürfen. Ihre Asylanträge sollten meiner Meinung nach noch einmal genauer geprüft werden. Diese Forderung hat die Rheinische Post Online aufgegriffen und auch Katholisch.de berichtete. Im Interview mit dem Kölner Domradio habe ich jedoch klargestellt, dass ich nicht davon ausgehe, dass nun verstärkt christliche Kopten nach Deutschland kommen werden. Für die meisten Menschen gilt, dass sie in ihrer Heimat bleiben wollen und dort sicher leben möchten. Wir müssen und werden darauf hinwirken, dass sie diese Sicherheit wieder erlangen. Was wir sehen, ist die Spitze eines Eisberges. Das sind die Fälle der besonders stark Verfolgten, die in ihrem Land keinerlei Chance mehr sehen.

Der USA Newsblog des Tagesspiegels berichtete am 1. Februar von meiner Warnung, dass eine Bevorzugung christlicher Flüchtlinge diese in ihren Herkunftsländern weiter unter Druck setzen könnte. Die Meldung geht zurück auf einen Brief an den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Darin bitte ich ihn im Namen des Stephanuskreises, seine Entscheidung über die Bevorzugung von Christen noch einmal zu überdenken - im Sinne der Religionsfreiheit und im Sinne des friedlichen Zusammenlebens der Völker. Auch das christliche Medienmagazin pro berichtete.

Im Interview mit dem Domradio habe ich am 8. Februar noch einmal erklärt, warum ich diese Befürchtung habe. Das Gespräch ist auf Domradio.de nachzulesen.