Der Weser-Kurier, das katholische Nachrichtenportal kath.net und das Oberbayerische Volksblatt berichten von meiner Reaktion auf eine Stellungnahme der Evangelischen Kirche (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Sie hatten nach einer internen Untersuchung in Flüchtlingsunterkünften ihrer Trägerschaft keine flächendeckende Christenverfolgung festestellen können. Ein Interview zu dem Thema habe ich dem domradio.de gegeben, verarbeitet hat meine Aussagen dort auch Radio Vatikan, das einen Beitrag zum Nachhören liefert. 

Wer uns westlichen Christen in aller Deutlichkeit öffentlich die Freundschaft kündigt und sagt, man habe auf „uns" keine Rücksicht mehr zu nehmen, überschreitet als Abgeordneter eines demokratischen Parlaments eine wichtige Grenze und bringt auch die Christen in der Türkei in Gefahr. Die kirchlichen Onlineseiten Kath.net, evangelisch.de, katholisch.de und das christliche Medienmagazin pro berichten.

Wie schaffen wir es, religiöser Diskriminierung in den Flüchtlingsunterkünften besser entgegenzuwirken? Mit dieser Frage beschäftige ich mich zurzeit intensiv. Die Münchner Kirchennachrichten haben dazu einen Gastbeitrag von mir veröffenticht. Dort fordere ich, dass die Betreiber der Unterkünfte bestimmte Mindeststandards einhalten müssen, um Minderheiten, wie Christen, besser zu schützen.

Nach Veröffentlichung der Studie seitens der christlichen Organisation "Open Doors" haben sowohl die WELT als auch das christliche Medienmagazin pro meine Position aufgegriffen. Beide schreiben, dass wir die Studie durchaus ernst nehmen und bereits Maßnahmen zum besseren Schutz christlicher Minderheiten in die Wege geleitet haben. Wir nehmen die Situation jedoch differenzierter wahr, als uns dies die Studie glaubhaft machen möchte und sind nach wie vor gegen eine Trennung der Flüchtlinge nach ihrer Religion.  

In besonderen Härtefällen sollten Opfer von Diskriminierung und Gewalt in anderen Flüchtlingsunterkünften unterkommen. Das habe ich in einem Brief an die Vorsitzenden der CDU und CSU-Fraktionen in den Landtagen geschrieben. Das katholische Onlinemagazin Kath.net hat diese Forderung in einem Bericht aufgegriffen.

Das Fachgespräch der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Religionsfreiheit und zur Lage von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften am 11. April in Berlin rief ein großes Medienecho hervor.  

Wie die Medien die konstruktive Debatte wahrgenommen haben, lesen Sie im christlichen Magazin Pro, auf Domradio.de oder auf der Seite Jesus.de.

Im Anschluss forderte ich die Bundesländer auf, es in besonderen Härtefällen möglich zu machen, dass die Betroffenen von Übergriffen und Mobbing in einem anderen Heim unterkommen können. Diese Forderung wurde sofort von der katholischen (KNA), wie auch der evangelischen Nachrichtenagentur (EPD) aufgegriffen.