Das Fachgespräch der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Religionsfreiheit und zur Lage von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften am 11. April in Berlin rief ein großes Medienecho hervor.  

Wie die Medien die konstruktive Debatte wahrgenommen haben, lesen Sie im christlichen Magazin Pro, auf Domradio.de oder auf der Seite Jesus.de.

Im Anschluss forderte ich die Bundesländer auf, es in besonderen Härtefällen möglich zu machen, dass die Betroffenen von Übergriffen und Mobbing in einem anderen Heim unterkommen können. Diese Forderung wurde sofort von der katholischen (KNA), wie auch der evangelischen Nachrichtenagentur (EPD) aufgegriffen.

Die Situation religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen beschäftigt mich seit Monaten. Am 14. März habe ich mich erneut mit Pfarrer Dr. Martens von der Dreieinigkeitsgemeinde in Berlin und christlichen Flüchtlingen in der Konrad-Adenauer-Stiftung getroffen. Nach wie vor scheint mir die Lage in Deutschland nicht eindeutig. Während Pfarrer Martens von massiven Übergriffen auf Christen berichtet, konnten Träger der evangelischen und katholischen Kirche keine vergleichbaren Vorfälle in ihren Unterkünften feststellen. Eine generelle Trennung halte ich deshalb momentan für die falsche Lösung. Sie verschiebt Konflikte nur in die Zukunft, löst sie aber nicht. Das katholische Internetmagazin Kath.net berichtet ausführlicher über meine Haltung zu diesem Thema. 

In der März-Ausgabe des evangelischen Magazins "Idea Spektrum" findet sich ein kurzer Bericht über die vergangene Sitzung des Stephanuskreises. Wir hatten uns Ende Februar mit Vertretern verschiedener Kirchen zusammengefunden, um den Vorwürfen auf den Grund zu gehen, christliche Flüchtlinge würden von einigen muslimischen Mitbewohnern diskriminiert. In dem Bericht steht, dass ich einen besseren Schutz für Christen fordere. In dem Gespräch mit den Kirchenvertretern ist mir aber auch deutlich geworden, dass die Situation der wenigen Christen unter den Flüchtlingen, trotz der bekanntgewordenen Vorfälle, keineswegs eindeutig festzustellen ist. Während es in einigen Heimen wohl vermehrt zu schweren Übergriffen gekommen ist, leben Christen in anderen Unterkünften anscheinend völlig unbehelligt von ihren andersgläubigen Mitbewohnern. Ich empfehle deshalb, neben dem kurzen Idea-Beitrag auch meine ausführlichere Pressemeldung zu lesen.

Bibel.TV berichtet in seiner Sendung idea Heute über unser Gespräch im Stephanuskreis mit Vertretern der Kirchen und Hilfsorganisationen. Gemeinsam sind wir der Frage nachgegangen, ob religiöse Minderheiten in Asylunterkünften besser geschützt werden müssen. Wir haben festgestellt, dass die Situation der Christen in den Sammelunterkünften durchaus unterschiedlich zu bewerten ist. Allerdings haben wir zur Kenntnis genommen, dass es wohl zu Übergriffen und Anfeindungen gegen Christen gekommen ist. Der kurze TV-Bericht nennt einige der Vorschläge, die ich in meiner Pressemitteilung gebracht habe, um Minderheiten in den Flüchtlingsunterkünften künftig besser zu schützen.

Das Onlineportal Domradio vermeldet heute die Botschaft vom neuen Newsletter des Stephanuskreises. Auf dem Bundesparteitag der CDU hat die "Stephanuspost" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereits Premiere gefeiert. Alle drei Monate werden wir darin künftig über die Arbeit unseres Forums berichten. Ein Forum, in dem sich mittlerweile 87 Unionsabgeordnete für die Religionsfreiheit und damit auch gegen die Verfolgung von Christen einsetzen. Aber lesen Sie den Pressebericht auf Domradio.de am besten einfach selbst.

"Wie geht es Deutschland wirklich" hat mich die Redaktion der Huffington Post gefragt. Das Ziel der Journalisten war es, die Situation von Menschen sichtbar zu machen, denen sonst nicht die volle Aufmerksamkeit gilt. Die Frage war auch, was sich künftig ändern müsste. Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe noch einmal deutlich gemacht, welche Bedeutung das Recht der Religions- und Glaubensfreiheit für unser friedliches Miteinander hat. Meinen kurzen Beitrag lesen Sie auf der Seite huffingtonpost.de