"Wie geht es Deutschland wirklich" hat mich die Redaktion der Huffington Post gefragt. Das Ziel der Journalisten war es, die Situation von Menschen sichtbar zu machen, denen sonst nicht die volle Aufmerksamkeit gilt. Die Frage war auch, was sich künftig ändern müsste. Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe noch einmal deutlich gemacht, welche Bedeutung das Recht der Religions- und Glaubensfreiheit für unser friedliches Miteinander hat. Meinen kurzen Beitrag lesen Sie auf der Seite huffingtonpost.de

Die Onlineausgabe der Rheinischen Post "RP Online" und die "Tagespost" (online über: www.die-tagespost.de) berichten über mein Zusammentreffen mit Dr. Wolfgang Boochs. Rechtsanwalt, Honorarprofessor und Autor des Sachbuchs "Die Kopten. Kirche der Märtyrer". Ein Werk, das sich mit der christlichen Minderheit in Ägypten befasst, die rund 1000 n.Chr. noch gut die Hälfe der Bevölkerung ausmachte und heute gerade einmal 20 Prozent. Christen, die seit Jahrhunderten unter Benachteiligung und politischer Unterdrückung leiden und trotzdem kaum bekannt sind. Erst vor wenigen Monaten mussten wieder 21 von ihnen am Strand von Libyen sterben, weil fanatische Kämpfer der Terrororganisation "IS" "eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Volkes" schicken wollten. Dieses Werk zeigt, die Kopten sind unsere Brüder und Schwester im Glauben. Wer sich mit ihrer Kirche beschäftigt, beschäftigt sich mit der eigenen christlichen Vergangenheit und wer für ihre Glaubensfreiheit eintritt, hilft den vielen verfolgten Christen in aller Welt.    

Diese Frage habe ich dem christlichen Medienmagazin idea beantwortet und hier können Sie meine Worte nachlesen. Auch das Nachrichtenportal Kath.net hat den Artikel aufgegriffen. In dem kurzen Statement erkläre ich, warum ich es für sinnvoll halte, wenn langfristig angesetzte Entwicklungsverträge nur mit Ländern abgeschlossen werden, die auch Religionsfreiheit gewährleisten. Als eines der zentralen Menschenrechte hat es das Potential für Frieden innerhalb einer Gesellschaft zu sorgen. Denn überall dort, wo Religionsfreiheit beschnitten wird, werden auch andere Freiheiten wie die Presse-, Versammlungs-, und Meinungsfreiheit nicht oder nur unzureichend gewährt. Der Einsatz für Religionsfreiheit kann also zur Entwicklung eines Landes beitragen. Die Gegenposition vertritt in dem Artikel vertritt Volker Beck, Sprecher für Religionspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Seit 13 Jahren führt Nordkorea den Weltverfolgungsindex an. Eine Liste von Ländern, in denen nach Angaben des christlichen Hilfswerks Open Doors Christen besonders stark verfolgt werden. Auch die United States Commission on International Religious Freedom (USCIRF) sieht den totalitären Staat als "country of particular concern". Im Stephanuskreis haben wir uns heute deshalb mit jungen Nordkoreanern getroffen, die nach ihrer Flucht aus der Heimat in Südkorea zum christlichen Glauben gefunden haben. Der Deutschlandfunk vermeldete das Treffen in der Sendung "Tag für Tag" kurz in den Nachrichten. In einem  YouTube-Beitrag der CDU/CSU-Fraktion berichte ich von den bewegenden Schilderungen der Jugendlichen. Auch das christliche Medienmagazin pro und die Internetseite Jesus.de berichten ausführlich über den Besuch.

Das Osterfest ist ein würdiger Zeitpunkt, um im Domradio erneut über die Arbeit des Stephanuskreises zu berichten. Die Tage, an dem wir an die Kreuzigung und Auferstehung Jesu gedenken, nutze ich als Anlass auf die schwierige Situation vieler unserer Schwestern und Brüder hinzuweisen. Das gesamte Interview lesen Sie hier.

Eine meiner Forderungen aus diesem Interview, die Entwicklungshilfe an Religionsfreiheit zu koppeln, hat das christliche Nachrichtenportal idea.de aufgegriffen.

Die grausamen und menschenverachtenden Attentate auf die Redaktion von Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt in Paris bilden schon jetzt einen traurigen Tiefpunkt des gerade erst begonnen Jahres. Als gläubiger Katholik und Kölner habe ich klargestellt: „Religion muss tolerant sein, Religion muss Kritik ertragen können und – Humor muss sein!“ Die gemeinsame Pressemitteilung mit der nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Serap Güler wurde von der Internetzeitung „report-K“ und und auch dem Onlinemagazin „Colozine“ aufgegriffen.