Diese Frage habe ich dem christlichen Medienmagazin idea beantwortet und hier können Sie meine Worte nachlesen. Auch das Nachrichtenportal Kath.net hat den Artikel aufgegriffen. In dem kurzen Statement erkläre ich, warum ich es für sinnvoll halte, wenn langfristig angesetzte Entwicklungsverträge nur mit Ländern abgeschlossen werden, die auch Religionsfreiheit gewährleisten. Als eines der zentralen Menschenrechte hat es das Potential für Frieden innerhalb einer Gesellschaft zu sorgen. Denn überall dort, wo Religionsfreiheit beschnitten wird, werden auch andere Freiheiten wie die Presse-, Versammlungs-, und Meinungsfreiheit nicht oder nur unzureichend gewährt. Der Einsatz für Religionsfreiheit kann also zur Entwicklung eines Landes beitragen. Die Gegenposition vertritt in dem Artikel vertritt Volker Beck, Sprecher für Religionspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Seit 13 Jahren führt Nordkorea den Weltverfolgungsindex an. Eine Liste von Ländern, in denen nach Angaben des christlichen Hilfswerks Open Doors Christen besonders stark verfolgt werden. Auch die United States Commission on International Religious Freedom (USCIRF) sieht den totalitären Staat als "country of particular concern". Im Stephanuskreis haben wir uns heute deshalb mit jungen Nordkoreanern getroffen, die nach ihrer Flucht aus der Heimat in Südkorea zum christlichen Glauben gefunden haben. Der Deutschlandfunk vermeldete das Treffen in der Sendung "Tag für Tag" kurz in den Nachrichten. In einem  YouTube-Beitrag der CDU/CSU-Fraktion berichte ich von den bewegenden Schilderungen der Jugendlichen. Auch das christliche Medienmagazin pro und die Internetseite Jesus.de berichten ausführlich über den Besuch.

Das Osterfest ist ein würdiger Zeitpunkt, um im Domradio erneut über die Arbeit des Stephanuskreises zu berichten. Die Tage, an dem wir an die Kreuzigung und Auferstehung Jesu gedenken, nutze ich als Anlass auf die schwierige Situation vieler unserer Schwestern und Brüder hinzuweisen. Das gesamte Interview lesen Sie hier.

Eine meiner Forderungen aus diesem Interview, die Entwicklungshilfe an Religionsfreiheit zu koppeln, hat das christliche Nachrichtenportal idea.de aufgegriffen.

Die grausamen und menschenverachtenden Attentate auf die Redaktion von Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt in Paris bilden schon jetzt einen traurigen Tiefpunkt des gerade erst begonnen Jahres. Als gläubiger Katholik und Kölner habe ich klargestellt: „Religion muss tolerant sein, Religion muss Kritik ertragen können und – Humor muss sein!“ Die gemeinsame Pressemitteilung mit der nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Serap Güler wurde von der Internetzeitung „report-K“ und und auch dem Onlinemagazin „Colozine“ aufgegriffen.

In der Zeitschrift der katholischen Militärseelsorge "Kompass" habe ich einen Kommentar zum Thema Christenverfolgung veröffentlicht. Darin erläutere ic, was es mit uns zu tun hat, wenn Christen in emotional so fernen Ländern wie dem Irak oder Syrien um ihr Überleben kämpfen – Ich glaube: eine Menge! Als Christen dürfen wir nie wegschauen, wenn Menschen auf so brutale Art und Weise vertrieben oder gar abgeschlachtet werden.

Die Journalistin Susanne Güsten schreibt in ihrem Artikel "Neuer Ärger in alter Heimat" in der Zeitung "Das Parlament" vom 8. Dezember 2015 über Tausende aramäische Bundesbürger, die Stück für Stück ihres Landeigentums in Tur Abdin enteignet werden. Eine Rückkehr wird damit immer unwahrscheinlicher. Der Landstrich im Südosten der Türkei ist die historische Heimat der syrisch-orthodoxen Christen, die auch Aramäer oder Assyrer genannt werden und zu den ältesten christlichen Völkern der Welt zählen. Als Vorsitzender des Stephanuskreises komme auch ich in dem Artikel zu Wort und betone, dass die Bundesrepublik, meiner Meinung nach, verpflichtet ist, auf die Türkei einzuwirken.