Das Osterfest ist ein würdiger Zeitpunkt, um im Domradio erneut über die Arbeit des Stephanuskreises zu berichten. Die Tage, an dem wir an die Kreuzigung und Auferstehung Jesu gedenken, nutze ich als Anlass auf die schwierige Situation vieler unserer Schwestern und Brüder hinzuweisen. Das gesamte Interview lesen Sie hier.

Eine meiner Forderungen aus diesem Interview, die Entwicklungshilfe an Religionsfreiheit zu koppeln, hat das christliche Nachrichtenportal idea.de aufgegriffen.

Die grausamen und menschenverachtenden Attentate auf die Redaktion von Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt in Paris bilden schon jetzt einen traurigen Tiefpunkt des gerade erst begonnen Jahres. Als gläubiger Katholik und Kölner habe ich klargestellt: „Religion muss tolerant sein, Religion muss Kritik ertragen können und – Humor muss sein!“ Die gemeinsame Pressemitteilung mit der nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Serap Güler wurde von der Internetzeitung „report-K“ und und auch dem Onlinemagazin „Colozine“ aufgegriffen.

In der Zeitschrift der katholischen Militärseelsorge "Kompass" habe ich einen Kommentar zum Thema Christenverfolgung veröffentlicht. Darin erläutere ic, was es mit uns zu tun hat, wenn Christen in emotional so fernen Ländern wie dem Irak oder Syrien um ihr Überleben kämpfen – Ich glaube: eine Menge! Als Christen dürfen wir nie wegschauen, wenn Menschen auf so brutale Art und Weise vertrieben oder gar abgeschlachtet werden.

Die Journalistin Susanne Güsten schreibt in ihrem Artikel "Neuer Ärger in alter Heimat" in der Zeitung "Das Parlament" vom 8. Dezember 2015 über Tausende aramäische Bundesbürger, die Stück für Stück ihres Landeigentums in Tur Abdin enteignet werden. Eine Rückkehr wird damit immer unwahrscheinlicher. Der Landstrich im Südosten der Türkei ist die historische Heimat der syrisch-orthodoxen Christen, die auch Aramäer oder Assyrer genannt werden und zu den ältesten christlichen Völkern der Welt zählen. Als Vorsitzender des Stephanuskreises komme auch ich in dem Artikel zu Wort und betone, dass die Bundesrepublik, meiner Meinung nach, verpflichtet ist, auf die Türkei einzuwirken.

Um die Themen Christenverfolgung und Religionsfreiheit dreht sich das neue „Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen 2014“, das Sie hier kostenlos runterladen können. Ich habe als Vorsitzender des Stephanuskreises das Vorwort dafür geschrieben. Viel Spaß beim Lesen kann man in diesem Fall nicht wünschen, aber viel Informationsgewinn wird Ihnen sicher beschert.

Die katholische Hilfsorganisation "Kirche in Not" hat ihren jüngsten Bericht zur Lage der Religionsfreiheit weltweit veröffentlicht. Er zeigt: In 116 Ländern der Erde ist die Situation besorgniserregend, in 55 Staaten hat sich die Religionsfreiheit im Vergleich zum Vorjahr "verschlechtert" oder "signifikant verschlechtert". Der komplette Bericht ist hier abrufbar.