Im Domradio habe ich mich zu religiös motivierten Übergriffen auf Minderheiten, wie Christen, geäußert. Auch, wenn jedes Bundesland selbstständig für die Unterbringung der Geflüchteten zuständig ist, haben wir in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion schon einige Bundesmaßnahmen angestoßen, um die Situation in den Heimen zu verbessern. Wir werden nicht jeden Konflikt verhindern können, da die Gründe für Streitereien vielschichtig sind. Aber wir müssen den zu uns Geflüchteten beibringen, dass es in Deutschland das Recht auf Religionsfreiheit gibt, was bedeutet, dass jede Religion zu akzeptieren ist - auch der Religionswechsel. Das gesamte Interview können Sie hier noch einmal nachlesen. 

Vom 11.-14. September haben sich über 50 Parlamentarier aus über 100 Staaten in Berlin getroffen. Sie sind Mitglieder unserer 2014 gegründeten Gruppe, die sich "International Panel of Parlamentarians for Freedom of Religion or Belief" (IPPFoRB) nennt. Gemeinsam wollen wir das Menschenrecht der Religionsfreiheit stärker in den Fokus der Öffentlichkeit bringen und es dadurch weltweit stärken. Mit Domradio.de habe ich darüber gesprochen, welchen Stellenwert dieses Menschenrecht in Deutschland genießt und wie ich zum Burkaverbot stehe. Im Videointerview mit dem christlichen Medienmagazin pro erkläre ich, was der Stephanuskreis macht und auch bei der Deutschen Welle habe ich den Moderatorinnen der deutschen und englischen Morgennachrichten Rede und Antwort gestanden.   

Der Weser-Kurier, das katholische Nachrichtenportal kath.net und das Oberbayerische Volksblatt berichten von meiner Reaktion auf eine Stellungnahme der Evangelischen Kirche (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Sie hatten nach einer internen Untersuchung in Flüchtlingsunterkünften ihrer Trägerschaft keine flächendeckende Christenverfolgung festestellen können. Ein Interview zu dem Thema habe ich dem domradio.de gegeben, verarbeitet hat meine Aussagen dort auch Radio Vatikan, das einen Beitrag zum Nachhören liefert. 

Wer uns westlichen Christen in aller Deutlichkeit öffentlich die Freundschaft kündigt und sagt, man habe auf „uns" keine Rücksicht mehr zu nehmen, überschreitet als Abgeordneter eines demokratischen Parlaments eine wichtige Grenze und bringt auch die Christen in der Türkei in Gefahr. Die kirchlichen Onlineseiten Kath.net, evangelisch.de, katholisch.de und das christliche Medienmagazin pro berichten.

Wie schaffen wir es, religiöser Diskriminierung in den Flüchtlingsunterkünften besser entgegenzuwirken? Mit dieser Frage beschäftige ich mich zurzeit intensiv. Die Münchner Kirchennachrichten haben dazu einen Gastbeitrag von mir veröffenticht. Dort fordere ich, dass die Betreiber der Unterkünfte bestimmte Mindeststandards einhalten müssen, um Minderheiten, wie Christen, besser zu schützen.

Nach Veröffentlichung der Studie seitens der christlichen Organisation "Open Doors" haben sowohl die WELT als auch das christliche Medienmagazin pro meine Position aufgegriffen. Beide schreiben, dass wir die Studie durchaus ernst nehmen und bereits Maßnahmen zum besseren Schutz christlicher Minderheiten in die Wege geleitet haben. Wir nehmen die Situation jedoch differenzierter wahr, als uns dies die Studie glaubhaft machen möchte und sind nach wie vor gegen eine Trennung der Flüchtlinge nach ihrer Religion.