In den vergangenen Tagen gab es große Aufregung um eine Anordnung der türkischen Schulleitung eines Istabuler Elite-Gymnasiums an die deutsche Abteilung der Schule. Zahlreiche Medien berichteten von einer E-Mail der Leitung der deutschen Abteilung der Schule an das Kollegium mit den Worten: „Es gilt nach Mitteilung der türkischen Schulleitung eben, dass ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird.“ Die türkische Seite dementierte, die Schulleitung kritisierte aber, die deutschen Lehrer hätten im Unterricht „vor allem in den letzten Wochen Texte über Weihnachten und das Christentum auf eine Weise behandelt, die nicht im Lehrplan vorgesehen ist“. In Deutschland löste das einen Sturm der Entrüstung aus. Auch ich habe mich als Vorsitzender des Stephanuskreises auf Facebook und Twitter zu dem Fall geäußert. Mittlerweile scheint der Streit beigelegt, was bleibt ist ein fahler Nachgeschmack. Warum das Thema Religionsfreiheit in der Türkei damit nicht zu Ende diskutiert ist, erkläre ich in einem Interview mit katholisch.de.

 

 

Die Bundesregierung hat bekanntlich erstmals einen Bericht zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit vorgelegt. Warum dieser nötig war, wie ich ihn finde und warum es sinnvoll ist, sich um das Recht der Glaubensfreiheit zu bemühen, auch wenn sich mancherorts religiöse Auseinandersetzungen mit ethnischen vermischen, erkläre ich im Interview mit dem Monatsmagazin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "Fraktiondirekt".   

Im Domradio habe ich mich zu religiös motivierten Übergriffen auf Minderheiten, wie Christen, geäußert. Auch, wenn jedes Bundesland selbstständig für die Unterbringung der Geflüchteten zuständig ist, haben wir in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion schon einige Bundesmaßnahmen angestoßen, um die Situation in den Heimen zu verbessern. Wir werden nicht jeden Konflikt verhindern können, da die Gründe für Streitereien vielschichtig sind. Aber wir müssen den zu uns Geflüchteten beibringen, dass es in Deutschland das Recht auf Religionsfreiheit gibt, was bedeutet, dass jede Religion zu akzeptieren ist - auch der Religionswechsel. Das gesamte Interview können Sie hier noch einmal nachlesen. 

Vom 11.-14. September haben sich über 50 Parlamentarier aus über 100 Staaten in Berlin getroffen. Sie sind Mitglieder unserer 2014 gegründeten Gruppe, die sich "International Panel of Parlamentarians for Freedom of Religion or Belief" (IPPFoRB) nennt. Gemeinsam wollen wir das Menschenrecht der Religionsfreiheit stärker in den Fokus der Öffentlichkeit bringen und es dadurch weltweit stärken. Mit Domradio.de habe ich darüber gesprochen, welchen Stellenwert dieses Menschenrecht in Deutschland genießt und wie ich zum Burkaverbot stehe. Im Videointerview mit dem christlichen Medienmagazin pro erkläre ich, was der Stephanuskreis macht und auch bei der Deutschen Welle habe ich den Moderatorinnen der deutschen und englischen Morgennachrichten Rede und Antwort gestanden.   

Der Weser-Kurier, das katholische Nachrichtenportal kath.net und das Oberbayerische Volksblatt berichten von meiner Reaktion auf eine Stellungnahme der Evangelischen Kirche (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Sie hatten nach einer internen Untersuchung in Flüchtlingsunterkünften ihrer Trägerschaft keine flächendeckende Christenverfolgung festestellen können. Ein Interview zu dem Thema habe ich dem domradio.de gegeben, verarbeitet hat meine Aussagen dort auch Radio Vatikan, das einen Beitrag zum Nachhören liefert. 

Wer uns westlichen Christen in aller Deutlichkeit öffentlich die Freundschaft kündigt und sagt, man habe auf „uns" keine Rücksicht mehr zu nehmen, überschreitet als Abgeordneter eines demokratischen Parlaments eine wichtige Grenze und bringt auch die Christen in der Türkei in Gefahr. Die kirchlichen Onlineseiten Kath.net, evangelisch.de, katholisch.de und das christliche Medienmagazin pro berichten.