Die Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ hat heute einen Bericht zu Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsheimen vorgestellt. Dazu erklären der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung, und ich, der Vorsitzende des Stephanuskreises, dass Maßnahmen zum Schutz religiöser Minderheiten derzeit umgesetzt werden.

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Ich möchte religiöse Minderheiten, aber auch andere Betroffene, wie beispielsweise Homosexuelle, besser vor Diskriminierung und Gewalt in den Flüchtlingsunterkünften schützen. In einem großangelegten Fachgespräch hatte sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu Beginn dieser Woche mit den Übergriffen auf religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften befasst. Um Opfer tatsächlich schützen zu können, müssten nun eine Reihe von Punkten in den Bundesländern umgesetzt werden. Welche das sind, lesen Sie in dieser Pressemitteilung.

Millionen Menschen in einigen Ländern dieser Welt können das Osterfest nicht offen mit uns feiern, weil sie aufgrund ihres Glaubens mit massiven Anfeindungen rechnen müssen. Sie können ihre Religion nicht ausleben, weil der Staat oder auch nur die Gesellschaft das Menschenrecht der Religionsfreiheit nicht anerkennen. Nehmen wir diese Feiertage also zum Anlass, um ein Zeichen der Solidarität mit diesen bedrängten und verfolgten Christen zu setzen! Lesen Sie dazu meine gesamte Pressemitteilung.

Der Stephanuskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am gestrigen Donnerstag in einem Gespräch mit Vertretern der Kirchen und Hilfsorganisationen über die Situation von religiösen Minderheiten in Asylunterkünften beraten. Zuvor waren vermehrt Berichte über Gewalt gegen Christen in deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen und Flüchtlingsunterkünften bekannt geworden. In der gemeinsamen Pressemitteilung mit der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach, erkläre ich: "Wenn es Wege gibt, diese Christen besser vor Anfeindungen zu schützen, müssen wir diese Wege gehen. Radikale Islamisten dürfen sich nicht dadurch ermuntert fühlen, Christen anzugreifen, weil die deutschen Behörden wegschauen." Konkrete Vorschläge, die zu einer Verbesserung der Situation von Minderheiten in den Flüchtlingsunterkünften führen könnten, nenne ich in dieser Pressemitteilung auch.

Papst Franziskus und der Moskauer Patriarch Kyrill I. haben in einer gemeinsam verfassten Erklärung die internationale Gemeinschaft aufgefordert, gegen die weitere Vertreibung der Christen im Nahen Osten vorzugehen. Ich freue mich über diese erste Annäherung der Oberhäupter der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche. Die schwierige Situation, in der sich viele Christen unterschiedlicher Konfessionen in Teilen der Welt befinden, verlangt nach vereinten Kräften. Alleingänge, wie die russischen Bombenangriffe in Syrien werden keinen Frieden bringen können, nicht für die Christen und für niemanden sonst. Papst Franziskus und Patriarch Kyrill I. wissen, wer für die Freiheit von Christen kämpft, kämpft auch für die anderen unterdrückten Glaubensgemeinschaften.

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Laut dem heute vom christlichen Hilfswerk Open Doors veröffentlichten Weltverfolgungsindex 2016 hat das Ausmaß der Christenverfolgung weltweit im vergangenen Jahr zugenommen. Das sollte jeden animieren, endlich in aller Deutlichkeit und bei jeder Gelegenheit für das Menschenrecht der Religionsfreiheit einzutreten, außenpolitisch ebenso wie innerhalb unserer Landesgrenzen. Die derzeitige Flüchtlingssituation in Deutschland zwingt uns zu einem prüfenden Blick in deutsche Asylheime. Schließlich müssen wir sicher gehen, dass die religiösen Minderheiten unter den Flüchtlingen ihren Glauben in den Unterkünften ebenso frei leben können wie ihre muslimischen Mitbewohner.

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