Am Gedenktag des heiligen Stephanus, des ersten christlichen Märtyrers und Namensgebers des Stephanuskreises, beten wir insbesondere für verfolgte und bedrängte Christen. Einige haben in diesem Jahr auch bei uns in Deutschland Schutz gesucht. Die Mehrheit aber, die in diesem Jahr zu uns gekommen ist, besteht aus Anhängern anderer Religionen. Angesichts dieser zunehmenden religiösen Pluralität in unserem Land fordere ich bessere religiöse Aufklärung - von Einheimischen ebenso, wie Einwanderern. Religiöse Toleranz kann man lernen und die Schule ist dafür, meiner Meinung nach, der beste Ort.

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Am 24. April 2015 gedenkt der Deutsche Bundestag der Vertreibung und Ermordung von Armeniern, Aramäern und Pontos-Griechen im Jahr 1915. Aus einem Antrag der Regierungsfraktionen wurde auf Wunsch des Kanzleramts und Auswärtigen Amtes der Begriff Völkermord aus der Überschrift gestrichen. Den wachsenden Widerstand dagegen nehme ich mit Erleichterung wahr.  Als Christ und Vorsitzender des Stephanuskreises halte auch ich es für wichtig und richtig, das Geschehene als das zu bezeichnen, was es war: ein Genozid. Dabei weiß ich als Rechtswissenschaftler natürlich, dass die nachträgliche Bezeichnung einer Straftat juristisch umstritten ist.

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Das Osterfest sollten wir zum Anlass nehmen, ein Zeichen der Solidarität mit bedrängten und verfolgten Christen zu setzen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Millionen Menschen ihren Glauben nicht offen leben können und damit eine der zentralen Botschaften des Christentums - die Auferstehung - nicht mit uns feiern dürfen.

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Die Ermordung von 21 Christen aus Ägypten durch Kämpfer der Miliz "Islamischer Staat" in Libyen hatte weltweites Entsetzen hervorgerufen. Ein Video der Enthauptungen wurde im Internet verbreitet. Am 1. März habe ich an einer Gedenkveranstaltung auf der Kölner Domplatte teilgenommen und das Verbrechen scharf verurteilt.

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Erstmals seit mehr als 90 Jahren hat die Türkei den Neubau einer christlichen Kirche genehmigt. Das Gotteshaus für die aramäisch-assyrischen Christen soll in Istanbul entstehen. Allerdings ist diese Ankündigung seitens der türkischen Regierung nicht neu! Deshalb bin ich der Meinung, dass die Zusage von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu kein reines Lippenbekenntnis bleiben darf. Den Baubeginn auch tatsächlich mit voranzutreiben, wäre ein wichtiges Signal für die Religionsfreiheit in der Türkischen Republik.

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Gemeinsam mit der Nordrhein-Westfälischen Landtagsabgeordneten, Serap Güler, bin ich der Meinung, dass Religion tolerant sein und Kritik ertragen muss. Als Kölner sagen wir: "Humor muss sein!" Deshalb verurteilen wir in unserer Pressemitteilung dazu die brutalen Angriffe auf das Satiremagazin aufs Schärfste.