Die Lage der Christen und anderer religiöser Minderheiten im Irak spitzt sich zu. In den vergangenen Tagen mussten beinahe 200.000 Menschen fliehen, um ihr Leben zu retten. Vor diesem Hintergrund habe ich als Vorsitzender des Stephanuskreises der CDU/CSU-Fraktion die zuständigen Bundesminister Thomas de Maizière (Minister des Innern) und Frank-Walter Steinmeier (Minister des Auswärtigen) um mehr Einsatz für die religiösen Minderheiten gebeten. Briefe gingen auch an die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, und den zuständigen Generaldirektor für Humanitäre Hilfe, Claus Sørensen. Hier die konkreten Forderungen.

„Eindeutige Verbrechen gegen das Menschenrecht der Religionsfreiheit wie die Vertreibung der Christen aus der Stadt Mossul dürfen nicht schweigend hingenommen werden!" - mit diesem Satz beginnt meine Presseerklärung als Vorsitzender des Stephanuskreises zur Christenverfolgung im Irak und anderswo. Die Hauptbotschaft: Bitte laut die Stimme erheben!

Zur gesamten Pressemitteilung geht es hier.

Der Fall der 27-jährigen Christin, die im Sudan wegen ihrer Hinwendung zum Christentum und Ehebruchs zum Tode verurteilt worden ist, ist weltweit durch die Presse gegangen. Als Vorsitzender des Stephanuskreises habe ich nun einen Brief an den sudanesischen Botschafter in Berlin formuliert, in dem alle Mitglieder die Freilassung der jungen Mutter fordern. Den Brief und eine Liste aller Unterzeichner finden Sie hier.

Ostern ist in Deutschland ein gerne gefeiertes Fest, für Christen eines der bedeutendsten. Heribert Hirte erinnerte als Vorsitzender des Stephanuskreises zusammen mit dem kirchenpolitischen Sprecher der Unionsfraktion Franz Josef Jung daran, dass nicht alle Gläubigen dieses Fest begehen dürfen. In ihrer gemeinsamen Pressemitteilung rufen Sie dazu auf, die rund 100 Millionen bedrängten und verfolgten Christen weltweit nicht zu vergessen.

Beim ersten inhaltlichen Treffen des Stephanuskreises berichteten drei religiöse Würdenträger aus der Zentralafrikanischen Republik über die schwierige Lage in ihrem Heimatland. Ihre weltweite Versöhungskampagne unterstützt Heribert Hirte als Vorsitzender des Gesprächskreises in der Unionsfraktion ausdrücklich. Außerdem befürwortet er die Idee eines überregionales, religionsübergreifenden Radiosenders, um die Botschaft des Friedens überall im dem afrikanischen Land zu verbreiten. Mehr dazu finden Sie in unserer Pressemitteilung zu dem Thema.

Der Stephanuskreis der CDU/CSU-Fraktion kümmert sich um verfolgte Christen und die Religionsfreiheit in aller Welt. Mit großer Vorfreude habe ich den Vorsitz übernommen. Was ich zu dem Thema zu sagen habe, können Sie hier in meiner ersten Pressemitteilung zu der Problematik lesen.