In einer Orientierungsdebatte beriet der Deutsche Bundestag am 28. November wie in Zukunft die Organspende ausgestaltet werden soll. In Gang gesetzt hat diese Debatte Gesundheitsminister Spahn, der eine Widerspruchslösung vorgeschlagen hat. Durch die Orientierungsdebatte wurde deutlich, dass sich der Bundestag in zwei Lager aufteilt: Auf der einen Seite stehen die Befürworter der Widerspruchslösung. Diese besagt: Ohne Widerspruch wäre jede(r) automatisch Organspender. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die die bestehende „Zustimmungslösung“ verbessern möchten. In diesem System muss der Wunsch, seine Organe zu spenden, beispielsweise durch den Organspendeausweis dokumentieren. In meiner Rede plädiere ich für eine verbesserte Zustimmungslösung.

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